Humans-as-a-Service

Humans-as-a-Service

Die audiovisuelle Recherche "Humans-as-a-Service" geht der Frage nach, mit welchen Mechanismen menschliche Arbeit an und für die digitale Infrastruktur unsichtbar gemacht wird – und zeigt, wie diese Unsichtbarkeit durch Formen des Widerstands durchbrochen wird. Anhand von vier Orten wird beleuchtet, wer und unter welchen Bedingungen dafür sorgt, dass wir rund um die Uhr connected sein können – vom Datencenter in der Schweiz das fast vollständig automatisiert ist, über ein stillgelegtes Rechenzentrum der PTT aus den 1970er-Jahren, das zeigt, wie die damals vorherrschende Rekrutierungspolitik dazu führte, dass die Arbeit von Frauen abgewertet wurde und damit verbunden bis heute kaum sichtbar ist, hin zu Fabrikarbeiterinnen in China, die Social Media zur Kritik an Arbeitsbedingungen nutzen, und Dataworkers in Kenia, die sich gewerkschaftlich organisieren.

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